Kreuzwegbilder
In einem aus dem Jahre 1778 stammenden Schreiben des Bischofs an den Pfarrer von St. Johann im Saggautal wird letzterer gefragt, warum der Kreuzweg in seiner Pfarre noch nicht eingeführt worden sei. Noch im September desselben Jahres kann der Pfarrherr berichten, dass der Kreuzweg eingeweiht wurde.
Die Kreuzwegbilder stammen aus der Zeit um 1700 bis 1740. Sie wurden im Jahre 1908 und 1981 restauriert.
In einem aus dem Jahre 1778 stammenden Schreiben des Bischofs an den Pfarrer von St. Johann im Saggautal wird letzterer gefragt, warum der Kreuzweg in seiner Pfarre noch nicht eingeführt worden sei. Noch im September desselben Jahres kann der Pfarrherr berichten, dass der Kreuzweg eingeweiht wurde.
Die Kreuzwegbilder stammen aus der Zeit um 1700 bis 1740. Sie wurden im Jahre 1908 und 1981 restauriert.
Besonders hingewiesen sei auf ein über dem Schaugehäuse eingearbeitetes Relief, das den Exodus 17, 8-15 beschriebenen Kampf der Amalekiter gegen die Israeliten zeigt, bei welchem immer wenn Moses seine Arme erhob, die Schlacht für seine Leute günstig verlief, während wenn er sie senkte, die Gegner im Vormarsch waren.
Als Moses schon erschöpft war, stützten seine Begleiter seine Arme, sodass sie erhoben blieben und die Israeliten die Amalekiter besiegen konnten.
Diese Darstellung, die sonst auf derartigen liturgischen Geräten nicht zu finden ist, hat Römer auf einer Monstranz im Jahre 1762 wiederholt.
Als Moses schon erschöpft war, stützten seine Begleiter seine Arme, sodass sie erhoben blieben und die Israeliten die Amalekiter besiegen konnten.
Diese Darstellung, die sonst auf derartigen liturgischen Geräten nicht zu finden ist, hat Römer auf einer Monstranz im Jahre 1762 wiederholt.
Grabsteine
In den beiden Wandpfeilern, die die großen Kapellennischen in der Querachse von den sie flankierenden Richtung Chor liegenden kleineren Nischen trennen, ist jeweils ein Wappengrabstein eingemauert.
In den beiden Wandpfeilern, die die großen Kapellennischen in der Querachse von den sie flankierenden Richtung Chor liegenden kleineren Nischen trennen, ist jeweils ein Wappengrabstein eingemauert.
Auf der linken Seite der der Frau Maria Eleonora von Pureib, geb. von Prandegg, welche 1702 im Alter von 36 Jahren gestorben ist mit folgender Inschrift:
"Wer Liegt Alhie Fragst Fromer Christ, Steh Still Und Lis Wers Gwesen Ist, Maria Eleonora Hies Ihr Namm, Vornehm Von Geschlecht Adelich Von Sta(mm) Von Haus Prandegg Ist Sie Geboren Mit Herrn Von Pureib Verehelicht Woren In Kindeböten Sie Und Das Kindt Baide Zur Leich Bald Worden Sint. In Ehestandt Lebt Sie Sechzehen Jahr, Dreisig Und Sechs Ihr Alter War, Nun Bett Fuer Sie Noch Diese Stundt Ein Vater Unser Aus Herzens Grund Sez Auch Hinzu Die Wenig Wort Requiescat In Pace Hie Und Dort. Anno 1702"
Ein Conrad von Pureib, vielleicht der Gatte der Verstorbenen, wurde am 20.4.1700 zum Regierungsrat aus den Rechtsgelehrten gewählt.
"Wer Liegt Alhie Fragst Fromer Christ, Steh Still Und Lis Wers Gwesen Ist, Maria Eleonora Hies Ihr Namm, Vornehm Von Geschlecht Adelich Von Sta(mm) Von Haus Prandegg Ist Sie Geboren Mit Herrn Von Pureib Verehelicht Woren In Kindeböten Sie Und Das Kindt Baide Zur Leich Bald Worden Sint. In Ehestandt Lebt Sie Sechzehen Jahr, Dreisig Und Sechs Ihr Alter War, Nun Bett Fuer Sie Noch Diese Stundt Ein Vater Unser Aus Herzens Grund Sez Auch Hinzu Die Wenig Wort Requiescat In Pace Hie Und Dort. Anno 1702"
Ein Conrad von Pureib, vielleicht der Gatte der Verstorbenen, wurde am 20.4.1700 zum Regierungsrat aus den Rechtsgelehrten gewählt.
Auf der rechten Seite der Grabstein der Maria Susanna Freiin von Siegersdorf, geborene Freiin von Welsersheim, die im Jahre 1701 verstorben ist mit folgender Inschrift:
"Dan Basl Ist Mir Im Himmel Und Was Wolte Ich Von Dir Auf Der Erden. O, Gott Meines Herzens. Mein Fleisch Und Mein Herz Hat Abgenumben Und Gott Ist Mein Teil Ebigklich. Psl. mo72so. Hier Ruet In Gott Die Hoch Und Boe Gepohrne Frau FR: Maria Susana Freijin Von Sigerheimb. Frau Zu Wisenau Und Thunau: Welche Den 11 Aprill In 1701 Jahr In Gott Selig Entschlaffen Und Gott Selige Auferstehung Verleichen Wolle Amen".
Das Geschlecht der Siegersdorf besaß in der Steiermark das gleichnamige Schloss und Gut.
"Dan Basl Ist Mir Im Himmel Und Was Wolte Ich Von Dir Auf Der Erden. O, Gott Meines Herzens. Mein Fleisch Und Mein Herz Hat Abgenumben Und Gott Ist Mein Teil Ebigklich. Psl. mo72so. Hier Ruet In Gott Die Hoch Und Boe Gepohrne Frau FR: Maria Susana Freijin Von Sigerheimb. Frau Zu Wisenau Und Thunau: Welche Den 11 Aprill In 1701 Jahr In Gott Selig Entschlaffen Und Gott Selige Auferstehung Verleichen Wolle Amen".
Das Geschlecht der Siegersdorf besaß in der Steiermark das gleichnamige Schloss und Gut.
Turmuhr
Die Turmuhr wurde vom Uhrmacher Franz Scherer in Gleinstätten nach dem Kirchenbrand 1891 hergestellt und kostete 450 Fl.
Außer dem elektrischen Aufzug, der in den Jahren um 1980 eingebaut wurde, hat sie bis heute noch keine Veränderung erhalten.
Es wird die Zeit auf der Nord-, Süd- und Westseite am Kirchturm angezeigt und auch mittels Glockenschlag zu jeder viertel und ganzen Stunde kundgetan.
Die Turmuhr wurde vom Uhrmacher Franz Scherer in Gleinstätten nach dem Kirchenbrand 1891 hergestellt und kostete 450 Fl.
Außer dem elektrischen Aufzug, der in den Jahren um 1980 eingebaut wurde, hat sie bis heute noch keine Veränderung erhalten.
Es wird die Zeit auf der Nord-, Süd- und Westseite am Kirchturm angezeigt und auch mittels Glockenschlag zu jeder viertel und ganzen Stunde kundgetan.
Geschichtliches zum Friedhof
Ursprünglich befand sich der Friedhof von St. Johann im Saggautal rund um die Pfarrkirche innerhalb der heute noch bestehenden Mauern,
eingelassene Grabsteine bedeutender Personen weisen noch darauf hin.
Durch den Neubau der Kirche wurde auch das für den Friedhof zur Verfügung stehende Areal kleiner, was zu Schwierigkeiten führte.
Ursprünglich befand sich der Friedhof von St. Johann im Saggautal rund um die Pfarrkirche innerhalb der heute noch bestehenden Mauern,
eingelassene Grabsteine bedeutender Personen weisen noch darauf hin.
Durch den Neubau der Kirche wurde auch das für den Friedhof zur Verfügung stehende Areal kleiner, was zu Schwierigkeiten führte.
Zu Beginn der 80er Jahre des 19. Jhdt. wurde von amtlicher Seite (Bezirkshauptmannschaft, k.k. Statthalterei) die Umlegung des Friedhofs
verordnet und ein neuer "Gottesacker" auf dem Platz, auf dem er sich noch heute befindet, angelegt.
verordnet und ein neuer "Gottesacker" auf dem Platz, auf dem er sich noch heute befindet, angelegt.


















