Das äußere Erscheinungsbild
Das Gotteshaus ist ein längsovaler Zentralbau mit einer Einturmfassade im Westen und einem im Osten an den Zentralraum angebauten Chor mit rundem Abschluss. Durch die an das zwischen Zentralraum und Fassade im Westen eingebaute schmale Vorjoch angebauten Nebenräume kommt es zu einer breiten Entfaltung der Einturmfassade, welche durch Pilaster gegliedert ist.
Baumaße
Das Bau-Vorbild des Baumeisters Johann Fuchs war die Peterskirche in Wien mit mehrfach geschwungener Einturmfassade.
Der längsovale Kirchenraum ist an seinen Langseiten zu einer breiten Mittelkapelle und flankierend, die Diagonale betonenden schmäleren Kapellennieschen geöffnet und von einer mächtigen Flachkuppel überwölbt.
Der längsovale Kirchenraum ist an seinen Langseiten zu einer breiten Mittelkapelle und flankierend, die Diagonale betonenden schmäleren Kapellennieschen geöffnet und von einer mächtigen Flachkuppel überwölbt.
| Gesamtlänge | 42,07m | |
| Gesamtbreite | 22,50m | |
| Turmhöhe gesamt | 58,52m | |
| Turmhöhe Mauer | 40,50m | |
| Turmmauer Breite | 3 Klafter = 5,69m | |
| Turmmauer Fundamenttiefe | 6 Klafter = 11,38m | |
| Kuppelhöhe | 27,15m | |
| Dachstuhlhöhe (3 Etagen) | 12,85m |
Das Fundament für die neue Kirche wurde an den bestehenden Häusern (siehe Bild) über den gesamten Hofbereich, unter der Straße bis hin zum Kirchen-Neubau errichtet. Die Kirchenummauerung mit den beiden Stiegenaufgängen und dem runden Kirchenvorplatz wurde 1855 errichtet. Der Standort der alten Kirche ist im Bild markiert. Das ehemalige Straßensteilstück zwischen den Häusern Nr. 6, 8, 9 und der Kirchenummauerung wurde in den Jahren um 1950 aufgefüllt und dadurch leichter befahrbar gemacht, das offene Wassergerinne südlich der Kirche wurde kanalisiert.
In den Seitenteilen der Fassade je eine Nische mit den die Eltern Johannes des Täufers darstellenden Sandsteinplastiken.
Links seine Mutter, die hl. Elisabeth, rechts der hl. Zacharias, sein Vater.
Zacharias trägt die gehörnte Mitra des Hohenpriesters und hält eine Tafel in der Hand, auf der Steht: "Johannes ist sein Name". Es ist hier die Szene aus Lukas 1,63 festgehalten.
Diese beiden Steinplastiken wurden im Jahre 1917 vom Bildhauer Pichler aus Leibnitz nach Tonmodellen des Peter Neuböck aus Aflenzer Sandstein geschaffen. Die Kosten trug das Geschwisterpaar Simon und Maria Temmel, vlg. Heintschi aus Saggau.
Links seine Mutter, die hl. Elisabeth, rechts der hl. Zacharias, sein Vater.
Zacharias trägt die gehörnte Mitra des Hohenpriesters und hält eine Tafel in der Hand, auf der Steht: "Johannes ist sein Name". Es ist hier die Szene aus Lukas 1,63 festgehalten.
Diese beiden Steinplastiken wurden im Jahre 1917 vom Bildhauer Pichler aus Leibnitz nach Tonmodellen des Peter Neuböck aus Aflenzer Sandstein geschaffen. Die Kosten trug das Geschwisterpaar Simon und Maria Temmel, vlg. Heintschi aus Saggau.
Über der die Fassade abschließenden Gebälkzone befindet sich die im Mittelteil mit dem Segmentgiebel versehene Attikazone, aus welcher der zweigeschossige Zwiebelturm mit Laterne wächst; er wird von Volutenansätzen begleitet. Der zentrale Kirchenraum wird auf der Nord- und auf der Südseite von je drei Rundbogenfenstern belichtet.
Nördlich und südlich des an diesen Seiten in je einem Fenster geöffneten Chores sind jeweils zweigeschossige Komplexe angebaut, in denen sich die Sakristeien und darüber Oratorien befinden.
Die Sakristei an der Nordseite wurde bereits 1882 in eine heizbare Beichtkammer umgestaltet und war in den letzten Jahren zeitweise als Werktagskapelle in Verwendung.
In der Kirche und an der Südseite des Zentralbaues sind Grabsteine von Priestern und Wohltätern der Kirche eingemauert. Im ersten Bild oberhalb des Weihwasserbeckens ersichtlich der Grabstein vom 1859 verstorbenen Pfarrer Jacob Hugowitsch.
Nördlich und südlich des an diesen Seiten in je einem Fenster geöffneten Chores sind jeweils zweigeschossige Komplexe angebaut, in denen sich die Sakristeien und darüber Oratorien befinden.
Die Sakristei an der Nordseite wurde bereits 1882 in eine heizbare Beichtkammer umgestaltet und war in den letzten Jahren zeitweise als Werktagskapelle in Verwendung.
In der Kirche und an der Südseite des Zentralbaues sind Grabsteine von Priestern und Wohltätern der Kirche eingemauert. Im ersten Bild oberhalb des Weihwasserbeckens ersichtlich der Grabstein vom 1859 verstorbenen Pfarrer Jacob Hugowitsch.








