Pfarre St. Johann im Saggautal Alexiusaltar

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Dieser Seitenaltar wurde laut Pfarrchronik im Jahre 1705 durch einen Wohltäter ohne Beiträge der Kirche errichtet und ist in das neue Gotteshaus übertragen worden.
Der Wohltäter war der Pfarrer Johann Christoph Maurer (1665 - 1680 Pfarrer von St. Johann), ein besonderer Verehrer des heiligen Alexius.
Das Altarblatt vom "fürstlich seggauischen Hofmaler" Jakob Zanus stellt den auf dem Treppenaufgang zu seinem elterlichen Palast als Bettler liegenden gerade sterbenden Alexius dar.
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Der Aufsatz wird von einer Skulptur des hl. Johannes Nepomuk, die von zwei Engeln begleitet wird, bekrönt.
Der Engel links vom Heiligen hält einen Palmzweig, das Symbol für die Märtyrer, in der Hand; der rechts von ihm legt einen Finger auf den Mund und gibt so einen Hinweis auf das Beichtgeheimnis, welches zu verletzen sich Johannes geweigert hatte, was mit ein Grund für seine Hinrichtung war.
Das Oberbild zeigt die Verehrung des heiligsten Herzen Jesu durch Engel.
Das Bild ist von weiß gefassten Seitenfiguren flankiert.
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Links der hl. Oswald, der König von Northumbrien in Nordengland, mit seinem Attribut, dem Raben, der nach der Legende bei der Krönung Oswalds fehlendes Chrisamöl herbeigeholt habe und zwar solches, das von St. Peter selbst geweiht worden sei.
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Rechts der hl. Leonhard, der als Viehpatron aber auch als Patron der Gefangenen, daher als Attribut die Kette, verehrt wird.
Die beiden Statuen werden Johann Baptist Stütz zugeschrieben.
Links und rechts des Altars Holzbüsten von unbekannten männlichen Heiligen.

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