Dehio datiert die Kanzel in das 2. Viertel des 18. Jahrhunderts, was durch eine Notiz aus dem Jahre 1734 über Ausgaben an einen Tischler in Leibnitz für "die neue Canzl" unterstützt wird. Sie wurde dann ebenfalls von der alten Kirche in die neue übertragen.
Im Jahre 1805 ist nach einer Aufzeichnung im Diözesanarchiv die als "in ältestem Geschmacke erbaut, ganz morsch und zum Teil auch wirklich verfallen" beschriebene Kanzel repariert worden.
Im Jahre 1805 ist nach einer Aufzeichnung im Diözesanarchiv die als "in ältestem Geschmacke erbaut, ganz morsch und zum Teil auch wirklich verfallen" beschriebene Kanzel repariert worden.
Johannes mit dem Adler sowie außerdem noch mit Kelch und Schlange.
Diese beiden letzte Attribute weisen auf die Legende hin, dass der Evangelist, als man ihm die Entscheidung ließ, entweder Götzen zu opfern oder Gift zu trinken über den Kelch mit dem Gift ein Kreuzzeichen machte, das Gift darauf als Schlange entwich und er unbeschadet trank
Diese beiden letzte Attribute weisen auf die Legende hin, dass der Evangelist, als man ihm die Entscheidung ließ, entweder Götzen zu opfern oder Gift zu trinken über den Kelch mit dem Gift ein Kreuzzeichen machte, das Gift darauf als Schlange entwich und er unbeschadet trank
Hieronymus, als Kardinal mit an der Wand hängendem Kardinalshut dargestellt. Obwohl dieser das Amt eines solchen Kirchenfürsten niemals bekleidete, wird er auf Grund seiner Tätigkeit als Sekretär von Papst Damasus I. seit dem 13. Jahrhundert oft als Kardinal abgebildet.
Hieronymus übersetzte die Heilige Schrift in die lateinische Sprache (Vulgata).
Hieronymus übersetzte die Heilige Schrift in die lateinische Sprache (Vulgata).
Der Schalldeckel wird von einer Statue des Johannes des Täufers, der auf ein zu seinen Füßen liegendes Lamm zeigt, bekrönt.
Hier ist auf die Szene in Johannes 1,29 hingewiesen, in der Johannes der Täufer, als er Jesus auf sich zukommen sieht, auf diesen zeigt und zu den Umstehenden sagt:
"Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt".
Hier ist auf die Szene in Johannes 1,29 hingewiesen, in der Johannes der Täufer, als er Jesus auf sich zukommen sieht, auf diesen zeigt und zu den Umstehenden sagt:
"Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt".











